SPD will logische Stadtentwicklung

Presseecho

Blumberg – Um die Entwicklung und Inhalte der Blumberger SPD ging es in der SÜDKURIER-Redaktion in einem seit längerem geplanten Redaktionsgespräch. Mit Erich Band wurde im vorigen Herbst ein neues Gesicht an die Spitze des Ortsverbandes gewählt, als Nachfolger für Adriaan Seifert.

SPD will logische Stadtentwicklung
Blumberg – Um die Entwicklung und Inhalte der Blumberger SPD ging es in der SÜDKURIER-Redaktion in einem seit längerem geplanten Redaktionsgespräch. Mit Erich Band wurde im vorigen Herbst ein neues Gesicht an die Spitze des Ortsverbandes gewählt, als Nachfolger für Adriaan Seifert.

Sie haben einiges vor, von links Kassierer Bernd Budweg, Fraktionssprecherin Ursula Pfeiffer, der Ortsvorsitzende Erich Band und Stadtrat Herrmann Zorbach.
Bild: Lutz
Nun ist Band bald ein Jahr im Amt, Zeit für eine erste Bilanz. Mit Erich Band kamen Kassierer Bernd Budweg, die Fraktionsvorsitzende Ursula Pfeiffer und Stadtrat Hermann Zorbach in die Redaktion.
„Bei mir ist die Stimmungslage nach einem Jahr gut. Die Aktivitäten haben sich um 100 Prozent gesteigert“, sagt Erich Band. Sie hätten monatliche Sitzungen, hatten den Bundestagsabgeordneten Peter Friedrichs aus Konstanz hier (jetzt Minister für Europaangelegenheiten der neuen Landesregierung), einen Adventskaffee kreiert, am 8. Oktober ist das wegen des Stadtjubiläums verlegte Sommerfest, das diene der Mitgliederpflege. „Ich habe gewisse Erwartungen, dass wir junge Wilde bekommen“, so Band. Mit der Fraktion bestehe ein intensiver Austausch, dazu komme die gute Zusammenarbeit mit Bernd Budweg und Albert Schnell.
Den SPD-Mitgliedern war die Neubesetzung voriges Jahr ein großer Wunsch gewesen: „Mir war wichtig, dass eine neue Person kam, dass es ein Neuanfang war“, berichtet Ursula Pfeiffer. Stadtrat Zorbach ergänzt: „Wir Alten sind froh, dass sich ein Jüngerer bereit erklärt hat, das zu machen. Deshalb kriegt er unsere Unterstützung.“ Bernd Budweg lobt: Der neue Vorsitzende Erich Band habe sich vor und nach der Landtagswahl reingehängt.
Für die Fraktion im Gemeinderat beginnt bald die Haushaltsberatung. „Da haben wir unsere ersten Vorschläge eingebracht“, erklärt Ursula Pfeiffer. Öffentlich äußern wollten sie sich zum jetzigen Zeitpunkt darüber noch nicht. Wichtig ist den Sozialdemokraten die Stadtentwicklung. Am Eichberghang wollen sie nicht weiter nach Westen bebauen, weil dann auch die Rutschzone näher rücke. „Nachdem sich alles nach Osten orientiert, werden wir vorschlagen, dass zuerst sämtliche Baulücken in der Stadt geschlossen werden“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Pfeiffer. Und nach Auffüllen der Baulücken, etwa in Kehr ob der Kehr, wollen die Sozialdemokraten das Gebiet im Osten zwischen Sauweg, Schwimmbad und ehemaliger Mülldeponie, also im Anschluss des Ahornwegs nutzen. Reduzieren will die SPD den überdimensionierten Blumberger Stadtfriedhof.
Zu klären sei, wo die Ortsumgehung Zollhaus entlangführen soll. Auch im Hinblick auf das von der Firma Straub anvisierte Hochregallager.
„Ein Punkt, der uns sicher beschäftigt, ist, wie stellt sich die Stadt Blumberg mit der esb in Sachen alternative Energien? Zum Beispiel ein Blockheizkraftwerk fürs Freibad?“ Von städtischer Seite sei hier bisher zu wenig gegangen, so Stadtrat Zorbach.
Das Thema Schulkonzept: Nachdem von der Landesregierung so viele Gelder zur Verfügung gestellt wurden, sollte man dies aufgreifen. Sie kann sich eine Ganztagesschule als offene Form vorstellen. Eine große Frage lautet, was passiert mit der Scheffelschule, wenn sie untersucht wird, wäre ein Neubau beim Schulzentrum dann günstiger als eine Sanierung? Auf jeden Fall bleiben soll die Weiherdammschule.
Pflegen wollen die Sozialdemokraten auch Blumbergs Geschichte. Nach der gelungenen 750-Jahr-Feier sei zu überlegen, was mit der ganzen Doggererz-Ausstellung passiere.
Eine weitere Frage stellte sich im Zusammenhang mit dem Stadtentwicklungskonzept: Wo wäre in Blumberg überhaupt noch Gewerbeansiedlung denkbar? Eine denkbare Fläche wäre die Hochebene zwischen Randen und Kommingen. „Die Fläche wäre ideal, topfeben, kein Sumpfgebiet.“
Für den Ortsvorsitzenden Erich Band wäre ein Campingplatz zu überlegen, Achdorf fände er zum Beispiel geeignet.
„Am Herzen liegt uns auch das Jugendhaus“, betont Stadträtin Pfeiffer. „Und das Schwimmbad muss bleiben, und die Stadtbibliothek und die Jugendmusikschule.“ Der Gemeinderat müsse sich zeitnah Gedanken machen, wie es beim Jugendhaus weitergeht. Alle im Rat vertretenen Parteien hätten signalisiert, das Jugendhaus müsse hauptamtlich weiterbetrieben werden, sagt Stadtrat Zorbach. „Daniel Stengele war ein absoluter Glücksgriff“, er habe auch die Skeptischen überzeugt.
Stadtrat Zorbach macht darauf aufmerksam, dass die Stadt beim Personal die Schmerzgrenze weit erreicht habe. Einen Punkt kritisiert er: „Durch die Fremdvergabe der Reinigungsarbeiten wurde die Qualität in den öffentlichen Gebäuden wie der Sporthalle wesentlich schlechter.“ Die früher dafür tätigen Frauen von Blumberg und den Ortsteilen hätten das wesentlich gründlicher erledigt.

 
 

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