Gefährliche Stelle statt Verbesserung?

Presseecho

Blumberg. Ortstermin gestern Nachmittag mit der SPD an der Tevesstraße, auf Höhe der Einfahrt zur Firma Straub. Im Zuge des Ausbaus des Dämmlewiesengrabens war dort auch die Straßenführung verändert worden. Eine Gefahrenstelle, urteilt die SPD und möchte eine Nachbesserung erreichen.

Der Dämmlewiesengraben unterquert die Tevesstraße auf Höhe der Firma Straub. Mit der Erweiterung des Durchlasses unter der Fahrbahn, wurde die Straße geöffnet und später mit neuem Aufbau und Belag versehen. Allerdings wurde auch die Führung etwas verändert. Gegenüber der Einfahrt zur Firma Straub ist nunmehr eine leichte Ausbuchung zu erkennen. Um die Fahrbandbreite nicht zu sehr auszudehnen, sei gegenüberliegend die Fahrbahnbegrenzung etwas nach innen gezogen worden, berichtete Stadtrat Herrmann Zorbach. Diese Auskunft hatte er sich nach eigenem Bekunden am Morgen telefonisch von Stadtbaumeister August Zeller geholt. Zum Ortstermin der Sozialdemokraten am Nachmittag war der Bauamtschef allerdings nicht informiert und auch nicht eingeladen worden.

Die Ausbuchtung gegenüber der Firmeneinfahrt soll den einbiegenden LKW die Einfahrt erleichtern. Die gegenüberliegende Fahrbahnbegrenzung rage nunmehr jedoch wie eine Schikane in den Straßenraum, kritisiert Herrmann Zorbach. Dies sei kein Gewinn an Verkehrssicherheit. Fraktionskollege Adriaan Seifert legte nach, es sei vielmehr eine unnötig eingerichtete Gefahrenstelle. Tatsächlich waren die Sozialdemokraten um Erich Bank von Altstadtrat Albert Schnell auf die Situation aufmerksam gemacht worden, der jüngst abends bei der Fahrt stadtauswärts an dieser Stelle beinahe auf die Fahrbahnbegrenzung aufgefahren wäre.

Zwei Warnbarken weisen auf die Verschwenkung hin, die, so habe es ihm der Stadtbaumeister gesagt, dann entfernt werden sollen, wenn die Fahrbahnmarkierungen aufgetragen seien, berichtete Hermann Zorbach. Als Lösung schlägt die SPD vor, die Fläche in der leichten Ausbuchtung gegenüber der Straubeinfahrt farblich zu markieren und die Fahrbahn auf der anderen Seite zu begradigen. Dazu müsste die Begrenzung rund 1,60 Meter zurückgebaut werden. Die Situation möchte die SPD-Fraktion am Dienstag, 1. März, in der Sitzung des Technischen Ausschusses ansprechen.

Die Sozialdemokraten nutzten den Ortstermin auch, um auf die unbefriedigende Situation für Fußgänger im Einkaufszentrum hinzuweisen. So fehle zwischen dem Lidl- und dem Edeka-Markt eine fußläufige Verbindung. Ebenso fehlten bislang Fußgängerüberwege auf der Tevesstraße im Bereich der Kreuzung mit der Leo-Wohleb-Straße und dem Tunnelweg. Da es keine zusammenhängende Planung für die Marktbereiche gegeben habe, müssten wenigsten die Fußgängerverbindungen verbessert werden, fordert Albrecht Guckeisen.

Die SPD wies zudem auf die nach wie vor unbefriedigende Anliefer-Situation von der Tevesstraße aus zum Edeka-Markt hin. Durch die vielen LKW seien unter anderem die Wassereinläufe dort abgesunken und gehörten gerichtet. Besser noch wäre die Schaffung einer Anliefermöglichkeit an der Rückfront des Marktes.

 
 

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