Alle wollen Rocha dos Santos

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Alle wollen Rocha dos Santos

Mit Adriaan Seifert, Ursula Pfeiffer und Hermann Zorbach gerade noch drei Mitglieder im Gemeinderat und ein Ortsverein, der ein Jahr vor der Bundestagswahl und zwei Jahre vor den nächsten Kommunalwahlen mit seinen nur noch 26 Mitgliedern fast am Boden liegt: Die örtliche SPD hat es in ihrer 66-jährigen Geschichte zwar noch nie leicht in Blumberg gehabt, doch so gering wie derzeit war die öffentliche Wahrnehmung der Partei noch nie. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass die Sozialdemokraten kein Mitglied aus der Region im Bundestag oder im Landtag sitzen haben.Doch für dass blasse Erscheinungsbild gibt es auch hausgemachte Gründe.

Zum Beispiel das kurzzeitige Intermezzo von Erich Band als Parteichef und dessen überraschender Rücktritt aus persönlichen Gründen im März dieses Jahres. Band war mit viel Ankündigungs-Elan gestartet und wollte den Ortsverein wieder besser ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken.
Gestern Abend ist Bands Nachfolger Luis Miguel Rocha dos Santos, er wurde Ende Juni bei einer wegen Bands Rückzug angesetzten außerordentlichen Mitgliederversammlung erstmals zum Parteichef gewählt, einstimmig in seiner Funktion bestätigt worden, dieses Mal bei einer ordentlichen Mitgliederversammlung. Auch die übrigen Vorstandsmitglied erhielten das Vertrauen der 13 anwesenden Mitglieder: Adriaan Seifert als Vize-Vorsitzender, Bernd Budweg als Kassier und Peter Rath als Schriftführer. Pressewart ist jetzt Karlheinz Maier und Beisitzer sind Ursula Pfeiffer, Jutta Zöllner, Leni Kostka, Albert Schnell und Albrecht Guckeisen.
Für was der seit knapp einem halben Jahr amtierende neue erste Mann der Blumberger SPD steht, wurde weniger deutlich. Rocha dos Santos zog kein Fazit seiner Anfangszeit und versprach lediglich, die Ärmel für den Ortsverein hochzukrempeln. Kein Wort über politische Themenfelder, die er beackern will und auch Wort über mögliche Aktionen, die er vorantreiben möchte.

Als Kämpfer für soziale Werte und die Interessen des ländlichen Raums stellte sich der Bigachtaler SPD-Bundestagskandidat Jens Löw im „Hirschen“ vor. Der 50-jährige Förster ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Einen Seitenhieb auf den Nominierungs-Hickhack der CDU konnte er sich nicht verkneifen. So maße sich die SPD im Schwarzwald-Baar-Kreis nicht an, ein Direktmandat erringen zu können. Doch der Wahlkampf gegen Siegfried Kauder wäre einfacher gewesen. Wie mehrfach berichtet, setzte sich der Donaueschinger OB Thorsten Frei bei der Nominierungsversammlung der CDU gegen den langjährigen Bundestagsabgeordneten Siegfried Kauder durch.

 
 

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